WAS IST JIDO?

Jido ist der Weg, der die jedem innewohnende Intuition zu wecken, zu fördern und wahrzunehmen lehrt. Das vordergründige Ziel von Jido ist das wesentliche Ziel aller Kampfkünste – die Entfaltung des Geistes. Nur dieses verwirklichte Ziel verdeutlicht jedem Einzelnen selbst ein Gespür von echter Intuition und Vertrauen für jede Lebenslage.

Alle vermittelten Übungsformen, Situationen und Techniken sind in erster Linie „Werkzeuge“, um „natürliche Lebendigkeit“ im wahrsten Sinne des Wortes herausfordern zu können.

„Jido lehrt Dich Intuition. Jido fühlt sich gut an und ist immer hier – mitten im Alltag – mitten im Leben – in Deinem Geist“

„So sind die im Jido vermittelten Techniken lediglich Mittel zum Zweck, um die höheren Ziele von Jido – Präsenz und Wachheit – zu wecken und zu fördern.“

WIE GEHT DAS?

Während der Jido-Übende seine Beachtung auf das wesentliche Ziel von Jido lenkt, vermitteln sich ohne anstrengendes Lernen, sogar unbeachtet, universelle Grundlagen, die aus traditionellen Kampfkünsten zu einer effektiven Synthese entwickelt wurden.

Hierbei wurden folgende Aspekte besonders berücksichtigt und auf die Grundlagen minimiert:

  • für Jung und Alt umsetzbar
  • natürliche Beweglichkeit ohne übertriebene sportliche Anstrengung
  • fördert die Gesundheit
  • Individuelle Ausrichtungsmöglichkeit

HISTORIE

Budo ist ein Begriff, unter dem unzählige Kampfkunstrichtungen, für den Einsteiger undurchsichtig, organisiert sind und bedeutet übersetzt „Kampf-” oder „Kriegswege“. Die Worte „Kampf“ oder „Krieg“ widersprechen jedoch dem eigentlichen Grundgedanken eines Kampfkünstlers, nämlich dem „nicht Kämpfen“. Das ist, anders als bei der bloßen Vermeidung des Kampfes, durch die Entfaltung von echter innerer Stärke wirklich möglich.
Während Michael Thomanek nach dem Erreichen seiner Meisterschaft strenge Traditionen mit einem modernen Zeitgeist verbunden hat, ist als Alternative zum „Budo“, „Jido“ als ein zeitgemäßer „Weg des (einen) Selbst“ entstanden.

Der Grundstein für die Jido-Schule „Jidokan“ wurde 1995 gelegt.

EINFACHHEIT

Durch Reduzierung der Technik auf ein Wesentliches ist es darüber hinaus möglich, Jido für jeden zugänglich und umsetzbar zu gestalten. Dies wird erreicht durch ein Weglassen überflüssiger und bewegungseinschränkender Übungen sowie den Verzicht auf übermäßige körperliche Anstrengung. Indem der Jidoka seinen Fokus auf das wesentliche Ziel von Jido richtet, geraten Dinge wie perfektes Beherrschen von Kampfkunstfähigkeiten und die damit einhergehenden Meistergrade in den Hintergrund.

Die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit steht über der Vermittlung von Kampfkunst Techniken.

Der Jiu-Jitsu Meister hinter dem Jido KONZEPT

Jido wurde entwickelt von Sensei Michael Thomanek (Jahrgang 1972). Seit seinem sechsten Lebensjahr beschäftigte er sich mit Kampfkünsten. Trotz der intensiven Auseinandersetzung mit verschiedenen Kampfstilen und dem Erreichen mehrerer Meistergrade wuchs in Michael bald die Gewissheit, nicht richtig bzw. für sich und sein Verständnis und Gefühl in eine falsche Richtung zu arbeiten.
Seit 1999 entwickelt sich sein Jido als alternativer Ansatz zum Budo – nicht als Konkurrenz.

Sensei Thomanek hält weiter intensiven Kontakt zu vielen intern. Grossmeistern, um voneinander und miteinander zu lernen. Auch das ist Jido – den Weg gehen ohne Unterlass…

mehr Infos zu Sensei Michael           Sensei Michael im Interview

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